IKP 2017: Juwel knüpft nahtlos an...


Bei der IKP 2017, die vom 29.09. - 2.10.2017 in Ungarn stattfand, knüpfte Juwel vom Moosbach an die Leistungen ihrer Zwingervorfahren und Ahnen nahtlos an.

Unter 206 teilnehmenden Hunden konnte Juwel mit 133 Punkten und Bewertung ihrer Nasenleistung mit 4h einen 1.Preis und den Formwert V5 erreichen.
Juwels Cousine Inga vom Moosbach erreichte ebenfalls den Formwert V und einen 1.Preis.

Juwel und Inga vom Moosbach

Mit beeindruckenden Bildern bei Suche und Vorstehen konnte Juwel das Richtergremium von ihren Feldqualitäten überzeugen.
Im Wasser lieferte die Hündin trotz einer Schulterverletzung eine sehr überzeugende Arbeit ab.

Hier der Richterbericht zu Juwels IKP:



Gruppe 36
RO Bernd Sakowski, MVDr.Čestmír Šrámek, Dr. Nicolin Niebuhr, Lajos Szögi
PNr.: 93, Juwel vom Moosbach, Führer: Richard Matt
Fw: v5
Preis: 1, Punkte: 133

Die zierliche, braune Hündin zeigt eine flotte, raumgreifende von großem Finderwillen geprägte Suche bei sehr guter Raumaufteilung. Sie arbeitet mit sehr angepasstem, gleichmäßigem, von großer Ausdauer geprägtem Tempo. Die Wendungen erfolgen immer in den Wind. Dabei ist die Kopf- und Nasenhaltung in Abhängigkeit zur jeweiligen Bewuchshöhe bemerkenswert. Mit ihrer Feinnasigkeit zeigt sie im zweiten Suchengang die Sasse und Spur eines abgelaufenen Hasen eindrucksvoll vorstehend an. An einem Hasen ist sie gehorsam. Im dritten Suchengang steht sie an einem Weidenbusch ein Rebhuhn eindrucksvoll vor, bis der herangetretene Führer sie auffordert das Huhn hoch zu machen. Den Schuss quittiert sie absolut gehorsam. In allen Suchengängen ist die Hündin sehr gut lenkbar und zeigt eine sehr gute Führeranbindung. Hier arbeitet ein eingespieltes Team.

Die bemerkenswerte Feinnasigkeit der Hündin, die sie für ihre Arbeit zu nutzen weiß, veranlasst die Richtergruppe der Hündin für die Nase das Prädikat 4h = hervorragend zu erteilen.

Das ausgelegte Stück Federwild findet die Hündin sicher und trägt es ihrem Führer zu.

Leider lässt sie es vor dem Ausgeben fallen.

Die Hündin nimmt auf einmaliges Kommando das Wasser an, durchstöbert den schmalen Schilfrand, wechselt auf die andere Teichseite und setzt dort ihre Arbeit im Schilf fort. Sie macht einige dort vorgefundene Enten hoch. Nach Rückkehr wird derHündin eine tote Ente aufs Wasser geworfen, da die ausgesetzte Ente auf den See hinausgeschwommen ist. Die Hündin bringt die tote Ente und gibt korrekt aus. Schussfestigkeit wird festgestellt.

Ein von Herzen kommendes Danke an alle, die uns bei der Vorbereitung, in welcher Form auch immer, unterstützt haben.

Möge der Erfolg für alle Moosbacher Hundeführer ein Ansporn sein.

Photographische Impressionen:

Das Züchterehepaar mit Juwel, Tobias mit Inga vom Moosbach und Bernd mit Gretl von der Schwarzen Laaber


Oktober 2017