IKP am 13. und 14. Oktober: Alle Moosbacher bestanden

... und zwar Akira und Byörn mit einem Ersten Preis, Ariane mit einem Zweiten Preis und einer 4h am Wasser. Bei der Zuchtschau bekamen Byörn und Ariane beide ihr V bestätigt, Akira wurde mit SG bewertet.

Byörn, Akira, Ariane.


Gruppe 25.



Die Stimmung der Gruppe ließ, scheint's, nichts zu wünschen übrig.

Ein ausführlicher Bericht des Züchters und weitere Bilder folgen. Wir bedanken uns für die Bilder bei Alpenschreck und Annabelle. Zu den Ergebnissen hier.

Inzwischen stehen auch die Richterberichte online:





Pr.Nr. 102, 0622/08, Akira vom Moosbach, Fw. SG, 1. Preis, Führer: Andreas Päsler
Im ersten Suchengang zeigt die Hündin in einem Rapsschlag zunächst eine flotte und raumgreifende Suche, gerät dabei ihrem Führer aber zunehmend aus der Hand, arbeitet schließlich die Spur eines abgelaufenen Hasen nach und lässt sich vom Führer nur unter starker Einwirkung abhalten. Im zweiten Suchengang kann sie ihren sehr guten Suchenstil und die Bereitschaft zur Kooperation mit ihrem Führer deutlich unter Beweis stellen, sie arbeitet flott und flüssig, mit hoher Nase und zeigt dabei eine sehr gute Raumaufteilung. Im dritten Suchengang macht sie am Rande eines Feldes im Unterholz einen Fasan fest und steht diesen fest vor. Beim Abstreichen des Fasans zeigt sie sich ebenso gehorsam wie nach der Schussabgabe. Beim Bringen des Federwildes aus der Deckung bedarf es eines mehrfachen Kommandos, beim Finden nimmt sie das Federwild aber sofort auf und trägt dieses korrekt zu.

Die Hündin nimmt auf einmaligen Befehl das Wasser an und arbeitet sehr systematisch die ihr zugewiesene Wasserfläche ab. Sie zeigt dabei Selbständigkeit und Finderwillen, findet die Ente schnell und drückt sie aus der Deckung. Die Ente nimmt sich auf und streicht ab, daher wird für die Hündin eine tote Ente ins Wasser geworfen. Diese bringt sie nach der Schussabgabe in korrekter Manier. Insgesamt eine sehr sympathische Hündin, die nur leichte Schwächen in der Zusammenarbeit mit ihrem Führer zeigt.



Pr.Nr. 103, 0626/08, Ariane vom Moosbach, Fw. V, 2. Preis, Führer: Hubert Braun
Im ersten Suchengang zeigt die Hündin zunächst eine sehr flotte und raumgreifende Suche mit guter Raumaufteilung, mit zunehmender Dauer fehlt es der Suche allerdings vor allem an Planmäßigkeit und Tempo, die Hündin arbeitet mit tiefer Nase, sie geht in eine Trabsuche über und bedarf deutlicher Unterstützung; in der Nähe eines Gehöftes macht sie an einer Hecke einen Fasan fest und zeigt hier sicheres Vorstehen und Schussruhe.

Auch im zweiten Suchengang in einem Rapsschlag zeigt sie einen ähnlichen Suchenstil, der insgesamt mit gut (3) beurteilt wird, sie kann hier erneut sicheres Vorstehen und sehr schöne Manieren am Federwild unter Beweis stellen. Gehorsam ohne Wildberührung und Zusammenarbeit mit ihrem Führer sind in der gesamten Prüfung gegeben. Das Bringen von Federwild aus der Deckung wird schnell und ohne Beanstandung erledigt.

Die Hündin nimmt die ihr zugewiesene Wasserfläche ohne Zögern an und arbeitet diese ohne Unterstützung anhaltend, sehr systematisch und passioniert ab. Sie kommt dabei im Schilfgürtel zügig an die Ente und drückt diese aufs offene Wasser, wo sie allerdings nicht ohne Gefahr erlegt werden kann. Der überaus starke Finderwillen und die Feinnasigkeit der Hündin führen dazu, dass sie die Ente, die mehrfach taucht, stets schnell wiederfindet. Sie zeigt eine Stöberarbeit, die von außergewöhnlicher Härte und Wasserpassion gekennzeichnet ist (4h). Das Bringen der geschossenen Ente erledigt sie tadellos.




Pr.Nr. 104, 0776/08, Byörn vom Moosbach, Fw. V, 1. Preis, Führer: Richard Matt
Feld: In mehreren Suchengängen zeigt der Hund eine planmäßige, sehr gute Suche geprägt mit Finderwillen. Er überläuft einen Hasen und steht bei seiner weiteren Suche mehrere Fasane fest vor. Im letzten Suchengang markiert er kurz einen Hasen und zeigt sehr guten gehorsam am Hasen sowie bei der Schussabgabe. Der Hund zeigt eine sehr gute Nasenführung und arbeitet sehr gut in den Wind. Bei bringen von Federwild aus der Deckung wird die Ente nicht ordnungsgemäß ausgegeben.

Wasser: Der Rüde nimmt auf einmaligen Befehl das Wasser sofort an. Er stöbert die linke und rechte Seite des Schilfgürtels ab und folgt der aussteigenden Ente am Ufer und drückt sie wieder ins Schilf, stöbert dort länger und bringt die nicht geschossene Ente korrekt zum Führer. Auch die ins offene Wasser geworfene Ente mit Schussabgabe wird korrekt gebracht.