Übungstag "Schweiß" am 15. April 2012 in Mehlmeisel


Wieder einmal trafen sich die Moosbacher zum Üben, diesmal stand die Schweißarbeit für Akira, Caius, Cira und Cyrus auf dem Trainingsplan.

Richard und ich trafen uns bereits am Tag zuvor, um die jeweils 1000m langen Fährten zu legen: Fichtelgebirge = sehr bergig, folglich war auf jeder Fährte ein respektabler Höhenunterschied zu bewältigen! Schon beim Legen war uns klar, dass den Führern ein beachtlich Maß an Kondition abverlangt werden würde...


Am Sonntagmorgen dann wurden die Fährten unter den Teilnehmern ausgelost, Caius mit seiner Führerin Regina begann.


Die übrigen Hundeführer folgten in sicherem Abstand, um die Arbeiten der Einzelnen beobachten zu können – allein beim Zusehen kann man viel lernen.

Caius zeigte sich sehr temperamentvoll und forderte seiner Führerin ein gehörige Portion "Bergtauglichkeit" ab, um sie dann auf der Höhe ans Stück zu bringen.

Die nächste Probandin war Cira mit ihrem Führer Stefan.

Die beiden arbeiteten sehr gut zusammen und bald war das erste Wundbett gefunden.

Aufmerksam beobachten die Begleiter das Geschehen.



Anzumerken sei, dass ein kräftiger Wind die Arbeit auf der Fährte teilweise sehr erschwerte.

Nach einer Standzeit von mehr als 20 Stunden und mäßigem Regen am frühen Morgen war es für die Hunde nicht immer leicht, auf der Fährte zu bleiben.Aber durch entsprechende Hilfen des Führers (der die Fährte jedoch nicht kannte!) wurde der "Faden" immer wieder aufgenommen; dem Hund wurden erfolgreich Ausdauer und Konzentration abverlangt, wichtige Eigenschaften für die Schweißarbeit.



So kamen auch Stefan und Cira sicher am Stück an.

Die nächste Fährte arbeitete Cyrus mit seinem Führer Manfred. Auch Cyrus ist ein sehr temperamentvoller Rüde, der passioniert jede Arbeit angeht. Da heißt es für den Führer: einwirken, lenken und ruhig arbeiten. So folgte Cyrus der Fährte und immer wieder konnte Schweiß angezeigt werden, was dem Führer Sicherheit gibt: "Wir sind auf dem richtigen Weg!"



Nach anstrengendem Aufstieg brachte der Hund seinen Herrn ebenfalls zum Stück.Führer und Züchter freuen sich gleichermaßen über den Erfolg – Cyrus selbstverständlich auch, gab es doch eine wohlschmeckende Belohnung!



Akira mit Führer Andreas arbeitete die letzte Fährte.



Das Mädel war von Anfang an hochkonzentriert und motiviert. Sie folgte der Fährte ruhig und führig. Aber auch ihr machte der starke Wind im oberen Teil der Strecke zu schaffen – geeignete Führerimpulse und ihr Arbeitswille ließen sie jedoch immer wieder schnell zur Fährte zurückfinden.


So gelangte auch dieses Gespann fast schon routiniert zum Stück, was Führer und Züchter ganz offensichtlich freut.





Im Anschluss ging es zum gemeinsamen Essen ins Brotzeitstüberl – nach dieser ausgiebigen "Bergtour", immerhin 4 mal 1000 Meter bergauf und 4 mal wieder hinunter – hatte sich das jeder verdient. Hier wurden die gezeigten Arbeiten nochmals nachbesprochen. Neben Lob für alle gab es natürlich auch Anregungen für das Üben zu Hause – nachdem eventuell auftretender Muskelkater auskuriert ist....

I.K.