Nachdem vor zwei Tagen der Tierarzt da wir, die Impfungen erfolgten und die Chips gesetzt waren, haben die Kleinen erst einmal eine Runde Schlaf eingelegt.
Die Eisheiligen haben das ganze Geschehen im Zwinger begleitet, Schnee fiel und der Wind blies, gefühlt hatte es -10 Grad und so war es das Beste, eine Runde schlafen einlegen und in der warmen Hütte mit Mama kuscheln.
Den Besuch vom Tierarzt haben sie bravurös gemeistert; kein Jammern und kein Klagen. Ergebnis der ersten allgemeinen Untersuchung: Alle gesund und munter.
Gestern war dann noch der Zuchtwart da und hat den Wurf abgenommen, so dass jetzt alle Formalitäten abgeschlossen sind.
Ja und heute, heute beginnt der Auszug aus dem kleinen Welpenparadies.
Unser Urs hat den Anfang gemacht, er bezieht sein Revier in der Nähe von Braunschweig und wird dort nach seiner Ausbildung in einem großen Niederwildrevier seiner Bestimmung nachgehen können. Ich wünsche den neuen Besitzern Petra und Thorsten viel Freude mit Urs und ein langes gemeinsames Leben mit vielen schönen Jagderlebnissen ebenso wie schöne Stunden im Familienverbund.
Als nächstes kam Familie M. und holte Umara zu sich nach Hause. Auch Umara wird in einer Jagdfamilie aufwachsen und leben. Nicole und Rüdiger sind beide Jäger und bieten Umara ein großes Niederwildrevier, so dass auch Umara ihrer Bestimmung folgen kann, ein erfolgreicher Jagdhund zu werden.
Zum Abschluss des heutigen Tages kam noch Familie N. und holte Uno II zu sich nach Hause. Uno II hat das Glück gleich drei Jäger in der Familie zu haben und wird folglich nie lange auf das nächste Jagdgeschehen warten müssen. Aber auch für ihn gilt: Lernen, lernen und lernen.
Ich wünsche den drei Familien mit Urs, Umara und Uno II ein langes, glückliches und zufriedenes Zusammenleben mit vielen positiven Stunden bei der Jagd und auch im Zuhause.
Und an Urs, Umara und Uno II kann ich nur sagen, ich habe mein Bestes gegeben, euch einen guten Start ins Leben zu ermöglichen. Ihr habt schon einiges lernen dürfen, aber der größte Teil wartet noch auf euch. Und eins noch, denkt immer daran und zeigt es jeden Tag aufs Neue:
Die restlichen kleinen Moosbacher versammelt um eine viel kleinere Futterschüssel. Der Appetit ist aber ungebremst.
Morgen tritt Undine ihre lange Reise in den Norden an.
Fotos folge
